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Eventus-Bildung e.V. ist als eingetragener Verein seit 2008 ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und betreibt der Zeit acht Kindertagesstätten die „Paradiesvögel“ in Berlin. Die einzelnen Standorte sind Wedding, Neukölln und Tempelhof. Weitere Kindertagesstätten in den Bezirken Rudow, Spandau und Lichtenberg/Hohenschönhausen-Wartenberg sind in Planung. In unseren acht Kitas „Paradiesvögel“ betreuen wir zurzeit 458 Kinder im Alter von zwölf Monaten bis zum Schuleintritt. Ziel jeder eventus-Bildung Kita ist es Orte zu schaffen in denen Kinder die Möglichkeit erhalten zu kompetenten, engagierten, toleranten und vorurteilsfreien Persönlichkeiten heranzuwachsen und eine qualtitativ sehr gute und an den individuellen Bedürfnissen und Bedarfe der Kinder angepasste  Erziehung zu erhalten.
Pädagogische Kurz-Konzeption der Kita Paradiesvögel
Konzeption
Die Grundlage unserer Arbeit mit den Kindern ist das Berliner Bildungsprogramm mit seinen sechs Bildungsbereichen. Zusätzlich legen wir Wert auf weitere besondere Schwerpunkte in der pädagogischen Arbeit. Das sind im Einzelnen: - die Orientierung an der Montessori-Pädagogik – der Situationsansatz – die multikulturelle und interreligiöse Erziehung – die Sprachförderung und sprachliche Bildung – Inklusion und Integration
Montessori-Pädagogik
Der Grundsatz von Maria Montessori „Hilf mir es selbst zu tun“ ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Kinder sollen und müssen es selbst ausprobieren, denn nur so speichert es sich bei ihnen im Gehirn als gelernt ab. Vom Greifen zum Begreifen. Wir sind uns dessen bewusst, dass jedes Kind mit einem sehr wertvollen Schatz zu uns kommt. Dieser Schatz ist die kindliche Neugier und um diese zu erhalten bieten wir in unseren Kindertagesstätten viel Material an, welches zum selber ausprobieren anregt und die Kreativität und die Entdeckerfreude bei den Kindern wecken und erhalten soll.
Situationsansatz
Der Situationsansatz befasst sich mit der Lebenswelt der Kinder und ihrem Familien. Daraus erschließen sich Themen die die pädagogischen Fachkräfte in ihre tägliche Arbeit einfließen lassen. Sie achten auf Autonomie, Solidarität und orientieren sich an den demokratischen Grundwerten. Es wird die Verschiedenheit und auch die Gleichheit betrachtet und lässt somit keinen Raum für Diskriminierung zu.
Multikulturelle und interreligiöse Erziehung
Unsere Kindertagesstätten erkennen und achten die multikulturelle und interreligiöse Seite von Berlin und nehmen diese als Lernmotivation an. Vorurteilsbewusste Bildung ist keine Vision, sondern das tägliche Leben und Lernen innerhalb unserer Kindertagesstätten. Jede Nationalität ist bei uns willkommen und wird von uns wahrgenommen. Wir feiern alle religiösen und kulturellen Feste gemeinsam  um somit die uns anvertrauten Kinder zu weltoffenen und wertschätzenden Menschen zu erziehen.
Sprachförderung
Wir betrachten Sprache als Schlüsselkompetenz für sämtliche Bildungsprozesse. Der Zugang zu den verschiedenen Bildungsbereichen, wird im Wesentlichen vom Kompetenzniveau der Sprachfähigkeit bestimmt. Je besser ein Kind eine oder mehrere Sprachen spricht, desto mehr Wissen kann es sich aneignen und aufnehmen. Sprache ist also die Grundvoraussetzung. Die bei uns arbeitenden pädagogischen Fachkräfte stellen den Kindern einen möglichst großen Wortschatz zur Verfügung. Jede Tätigkeit wird verbal begleitet, ohne dass sich die pädagogischen Fachkräfte verstellen. Sie wissen um die Wichtigkeit und um das korrektive Feedback. Dies bedeutet, dass die Kinder nicht berichtigt werden bei grammatikalischen Fehlern, sondern das der Satz von den Pädagogen richtig wiederholt wird. Die Kinder werden zu keiner Zeit bloßgestellt. Den Pädagogen ist dieses gewisse Maß an Fingerspitzengefühl sehr bewusst. Die einzelnen Muttersprachen werden beachtet, gewürdigt und wertgeschätzt zum Beispiel in Form von mehrsprachigen Büchern, Liedern und der passenden Begrüßung. Wir streben eine gesunde Mischung der pädagogischen MitarbeiterInnen  zwischen deutschsprachigen  und  Menschen mit Migrationshintergrund an.
Inklusion und Integration
Das Anliegen von Inklusion wird an dem Grundsatz deutlich:  „Jeder ist willkommen“. Wir werden unsere pädagogische Arbeit stets reflektieren um sie gegebenenfalls anzupassen. Veränderungen sind Teil eines jeden Lebens und müssen von den Pädagogen auch als Gewinn betrachtet werden. Jedes Kind, egal ob mit erhöhtem oder wesentlich erhöhtem Förderbedarf bringt besondere Begabungen mit in die Kindertagesstätte und diese zu entdecken und weiterhin zu fördern ist Ziel unserer pädagogischen Arbeit. Der Träger und alle MitarbeiterInnen setzen sich für eine vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung ein und positionieren sich klar gegen jede Form von Ausgrenzung und Diskriminierung.
Mahlzeiten
In unseren Kindertagesstätten wird auf religiöse und allergiebedingte Besonderheiten geachtet und die Essenszubereitung erfolgt täglich mit frischen Lebensmitteln. Essen und das Einnehmen des solchen wird in unseren Kindertagesstätten nicht nur dem Stillen des Hungers, sondern auch als gemeinsames Miteinander angesehen. Diese Zeit ist sehr wertvoll, denn auch hier wird der Grundstein eines sozialen und vorurteilsfreien miteinander gelebt. Das Teilen des Essens und das Achten auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Kinder ist ein pädagogischer, sinnlicher und auch kommunikativer Bestandteil des täglichen Miteinander in der Kindertagesstätte.