Im Alter von 0-3 Jahren saugt das Kind mühelos alles aus seiner Umgebung (z. B. Sprache, Sinnesreize, Abläufe und Rituale) wie ein Schwamm auf – unreflektiert, frei von allen Wertungen und immer in Bewegung. Diese Lebenseindrücke der ersten drei Lebensjahre dienen nun als Fundus, aus dem sich das aktive Handeln speist. Es gibt Phasen der Entwicklung, in welchen das Kind eine besondere Empfänglichkeit und Bereitschaft für den Erwerb bestimmter Fähigkeiten hat. Diese „sensiblen Phasen“ werden angeregt durch eine vorbereitete Umgebung, innerhalb derer das aktive Kind Materialien, Rituale, Handlungen und Prozesse entdecken, erforschen, probieren und nachvollziehen kann.
- Sensible Phasen, Fenster der Entwicklung
- Bedeutung der Bewegung für das Lernen
- „Begeisterung ist Dünger fürs Hirn“ Gerald Hüther – aus der modernen Hirnforschung
- Drei – Stufen – Lektion
- Heilpädagogische und diagnostische Bedeutung
- Praktische Materialien zur Förderung des Gesichtssinns, Tastsinns, Wärmesinns, Gehörsinns, stereognostischen Sinns